5G - Der neue Mobilfunkstandard der Zukunft

Eine neue Mobilfunkära hat begonnen

Die Mobilfunkanbieter investieren große Summen für den Ausbau ihrer LTE-Netze. Der Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) ist der aktuelle Highspeed-Standard. Doch hinter den Kulissen wird bereits an dem LTE-Nachfolger 5G gewerkelt. Jüngste Tests lassen auf einen stabilen, effizienten und äußerst leistungsstarken Übertragungsstandard hoffen. Ein paar Jahre wird es bis zur Marktreife aber wohl noch brauchen. Inzwischen können dank LTE aber bereits bis zu 300 MBit/s im Download erreicht werden. Vergleichen Sie hier auf SmartChecker.at die besten Smartphone Tarife mit dem schnellsten mobilen Internet!

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Nächste Mobilfunkgeneration 5G

Nachdem lange Zeit der 3G-Standard (UMTS) der Garant für mehr oder weniger komfortables mobiles Surfen war, intensivieren die Mobilfunkanbieter seit Jahren Ihre Bemühungen zum Ausbau des aktuellen Highspeed-Standards 4G oder besser bekannt als LTE. Die LTE-Netzabdeckung in Österreich schreitet zügig voran, so dass immer mehr Mobilfunkkunden in den Genuss schnellen mobilen Internets kommen. Mit LTE sind Downloadraten von 300 MBit/s bis 1.000 MBit/s möglich. Gleichzeitig zum aktuellen Ausbau des LTE-Netzes ist im Hintergrund bereits ein Wettrüsten im Gange. In China wird schon jetzt flächendeckend mit der neuen Technologie experimentiert und in Österreich soll im Jahre 2020 das 5G-Netz einsatzbereit sein. Tests laufen bereits.

Als neuer Standard für die mobile Datenübertragung soll 5G die heute realisierbaren Übertragungsraten in den Schatten stellen. In der Spitze soll 5G ein Vielfaches der Datenraten von LTE ermöglichen. Ein Bedarf ist allemal vorhanden. Auf der einen Seite steigen die Datenmengen rasant an und neue Technologien werden in Hinkunft höhre Übertragungsraten benötigen. So soll der 5G-Standard auf Downloadraten von bis zu 10.000 MBit/s kommen. Neben der erhöhten Leistungsfähigkeit soll die Technologie aber auch zeitgleich energieeffizienter ausgestaltet sein.

Übertragungsstandards im Mobilfunk

Wurden Handys noch vor knapp zehn Jahren fast ausschließlich für das Telefonieren und Versenden von SMS genutzt, sind die heutigen Smartphones nahezu Alleskönner und unsere stetigen Begleiter. Insbesondere das mobile Internet ist eines der zentralen Themen im Bereich des Mobilfunks geworden. Seit der Einführung des ersten iPhones im Jahre 2007 rückt das Thema "mobiles Internet" immer deutlicher in den Fokus der Allgemeinheit. Entscheidend für das mobile Surfen sind vor allem die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten und damit die zugrunde liegenden Übertragungstechnologien.

In den neunziger Jahren wurde mit GPRS der erste Dienst für den paketvermittelten Datentransfer ins Leben gerufen. Die maximale Downloadrate lag damals bei gerade einmal 53,6 KBit/s. Mittels eines Beschleunigungsverfahrens konnte im weiteren Verlauf mittels der Edge-Technologie eine gesteigerte Rate von 217,6 KBit/s erreicht werden. Den nächsten Schritt machte die Mobilfunkwelt im Jahre 2004. Damals wurde 3G als die dritte Generation der Mobilfunksysteme präsentiert. In der Spitze stieg der Datentransfer-Speed bereits auf 384 KBit/s. Mit Hilfe der Erweiterungen HSPA und schließlich HSPA+ gelang der große Sprung. Mit den genannten Technologien konnten die Geschwindigkeiten beträchtlich auf 14,4 MBit/s beziehungsweise 42,2 MBit/s ausgebaut werden.

Die bisher letzte Stufe in der Evolution der Übertragungsstandards im Mobilfunk stellt die vierte Generation der Übertragungsstandards, 4G oder LTE, dar. LTE basiert auf UMTS und ermöglicht Downloadraten von bis zu 300 MBit/s (theoretisch sogar bis zu 1.000 MBit/s mit LTE-Advanced). Diese 300 MBit/s können realistischer Weise bisher leider nur an sehr ausgewählten und gut ausgebauten Standorten erreicht werden. Außerdem ist ein LTE-fähiges Smartphone unerlässlich.

Interessante Informationen zu den Übertragungsstandards im Mobilfunk finden sich auch in unserem Ratgeber "LTE, UMTS & Co.: Die Übertragungsstandards".

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